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Heizungsbauer in Berlin und Umgebung
Der Gasmann – Rheingas Halle-Saalegas Die Rheingas Halle–Saalegas GmbH ist ein Unternehmen im Verbund der Rheingas. Das Vertriebsgebiet umfasst Mitteldeutschland. Der Gasmann ist der kompetente Ansprechpartner in Sachen dezentraler Energieversorgung. Rheingas ist spezialisiert für dezentrale Energieversorgungen und einer der führenden Anbieter von Flüssiggas. Zum umfangreichen Produkt- und Leistungsportfolio des Gasmannes zählen neben dem Vertrieb von Flaschengas vor allem die Errichtung und der Betrieb von Flüssiggastanks und lokalen Gasnetzen, welche einzelne Häuser oder auch komplette Wohnsiedlungen mit Energie versorgen. Darüber hinaus stehen bei dem Unternehmen technische allround-Dienstleistungen für Flüssiggas und zu alternativen und innovativen Energien im Mittelpunkt: Der Gasmann liefert nicht nur Flüssiggas, Autogas, Erdgas und Strom, sondern plant, entwirft, baut und betreibt Energieversorgungsanlagen für jeden Bedarf. Für Gewerbe und Industrie entwickeln die geschulten und erfahrenen Rheingas-Ingenieure genau auf die Bedürfnisse des Auftraggebers abgestimmten und energiesparenden Anwendungen. Ein weiteres erfolgreiches Geschäftsfeld ist der Bereich Autogas. Hier ist Rheingas führend bei der Planung, dem Bau und Betrieb von Autogas-Tankstellen. Mit mehr als 250 Mitarbeitern ist die dezentral organisierte Rheingas-Gruppe deutschlandweit mit fünf Vertriebsgesellschaften vertreten. Als eine dieser Beteiligungsgesellschaften ist die Rheingas Halle-Saalegas GmbH seit mehr als 25 Jahren in Mitteldeutschland engagiert und hat sich in dieser Zeit zu einem soliden, expandierenden Unternehmen entwickelt.
Wir sind M&S Power – die Marke der Malag & Soltau GmbH aus Hoppegarten – und entwickeln sowie vertreiben effiziente Luft/Wasser-Wärmepumpenlösungen für Neubau und Sanierung. Unser Portfolio umfasst Monoblock-, Split- und All‑in‑One-Systeme mit hohen Vorlauftemperaturen bis 75 °C, breiten Einsatzgrenzen bis -25 °C Außentemperatur sowie exzellenten Effizienzklassen bis A+++ bei 35 °C. Damit ermöglichen wir komfortables Heizen, Kühlen und Warmwasser – zuverlässig, leise und zukunftssicher mit Kältemitteln wie R290. Ergänzend bieten wir passende Systemkomponenten wie Pufferspeicher, durchdachte Hydrauliklösungen und klare technische Dokumentation für Planung und Installation. Als inhabergeführtes, familiäres Unternehmen stehen wir für direkte Erreichbarkeit, kurze Wege und technische Expertise – vom ersten Kontakt bis zur Inbetriebnahme.
Angebot angenommen, sehr gute Beratung und sehr freundlicher Kontakt, Wärmepumpe soll noch im Mai eingebaut werden, bis dahin nur zu empfehlen
Hat keine Nachtspeicherheizung im Angebot
Termin vereinbart / Firma hat Termin verschoben / Firma ist zum Termin nicht erschienen
AMG Energy GmbH bietet innovative Energielösungen mit Fokus auf Nachhaltigkeit und Effizienz. Wir entwickeln maßgeschneiderte Konzepte für Privatpersonen und Unternehmen, um Energiekosten zu senken und umweltfreundliche Technologien einzusetzen. Mit jahrelanger Erfahrung sind wir ein zuverlässiger Partner für nachhaltige Energieprojekte.
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Wärmeversorgung in Berlin: Fernwärme, Gas oder Wärmepumpe?
In Berlin hängt die Wahl der Heizungsanlage stark davon ab, wie Ihr Haus an die städtischen Wärme- und Stromnetze angebunden ist. In manchen Straßen liegen Fernwärmeleitungen direkt vor dem Grundstück, andere Quartiere werden auf absehbare Zeit mit individuellen Systemen wie Gas-Brennwertkessel oder Wärmepumpe beheizt werden müssen.
Das Berliner Fernwärmenetz umfasst über 2.000 Kilometer Leitungen und versorgt rund 700.000 Wohnungen sowie etwa 8.000 weitere Gebäude. Ob Ihr Einfamilienhaus bereits angeschlossen werden kann oder perspektivisch erschlossen werden soll, sollten Sie vor einer Investition in eine neue Anlage klären – davon hängt ab, ob eine Fernwärme-Übergabestation sinnvoll ist oder eine eigene Heizung geplant werden sollte.
Seit 2024 veröffentlicht die Stadt erste Ergebnisse der Wärmeplanung in Form einer Karte, in der je Baublock hinterlegt ist, ob eher ein Fernwärme-Ausbau oder dezentrale Lösungen vorgesehen sind. In dichten Altbauquartieren wie Teilen von Kreuzberg, Neukölln oder Prenzlauer Berg erschweren enge Höfe, Lärmschutzvorgaben nach TA Lärm und Milieuschutzauflagen häufig die Aufstellung größerer Luft-Wasser-Wärmepumpen. In aufgelockerten Einfamilienhausgebieten, zum Beispiel in Köpenick, Spandau oder Pankow am Stadtrand, lassen sich Außengeräte und Leitungswege dagegen meist deutlich einfacher unterbringen.
Zusätzlich stellt Berlin ein gebäudescharfes Wärmekataster und Daten zu bereits geförderten Wärmepumpen bereit. Nutzen Eigentümer:innen diese Informationen gemeinsam mit Energieberater:innen und Heizungsbaufirmen, lässt sich der tatsächliche Wärmebedarf des Hauses und die passende Heiztechnik im Berliner Kontext deutlich genauer bestimmen, als es mit allgemeinen Durchschnittswerten möglich wäre.
Was eine neue Heizung in Berlin typischerweise kostet
Bei Einfamilienhäusern in Berlin bewegen sich die Investitionskosten für einen Heizungstausch je nach Technik und Aufwand meist im hohen vier- bis mittleren fünfstelligen Bereich. Die folgende Tabelle zeigt typische Brutto-Gesamtkosten inklusive Einbau auf Basis bundesweiter Richtwerte sowie eines Berliner Beispiels für Wärmepumpen.
Wie sich die Gesamtsumme zusammensetzt, zeigt ein Blick auf typische Teilposten (Richtwerte):
Vorbereitung, Planung und technische Nachweise: etwa 1.000–2.000 Euro
Rückbau und Entsorgung der alten Anlage: 0–2.000 Euro
Einbau des neuen Wärmeerzeugers im Heizraum: ungefähr 2.000–5.000 Euro
Anpassung und Verlegung der Heizungsleitungen im Gebäude: zusätzlich rund 3.000–5.000 Euro
Abgasführung bzw. Schornsteinanpassung bei Gas- oder Ölheizungen: 0–2.500 Euro
Hydraulischer Abgleich und Einregulierung: 600–1.200 Euro
Erschließung der Wärmequelle bei Erd- oder Wasser-Wärmepumpen (z. B. Bohrungen): je nach Aufwand 0–12.000 Euro
In Berlin müssen Sie für Heizungsbauer:innen in der Regel mit Stundensätzen von etwa 55–95 Euro je Stunde rechnen, was den Arbeitskostenanteil erhöht. In typischen Altbauhäusern – etwa Gründerzeit-Reihenhäusern mit vielen Wohnebenen – kommen für aufwendige Leitungsführungen oder die Anpassung von Heizkörpern häufig noch etwa 3.000–6.000 Euro hinzu.
Fördermittel für Berliner Einfamilienhäuser beim Heizungstausch
Beim Heizungstausch stützen sich Berliner Hauseigentümer:innen derzeit vor allem auf bundesweite Programme. Sie können die eigenen Kosten für eine neue Heizungsanlage oder eine Wärmepumpe im Einfamilienhaus deutlich verringern.
KfW-Zuschuss 458 „Heizungsförderung für Privatpersonen – Wohngebäude“:
Dieses Programm fördert den Austausch alter Heizungen mit einem Zuschuss von bis zu 70 Prozent der förderfähigen Kosten. Die Grundförderung liegt bei 30 Prozent. Zusätzlich können je nach Ausgangslage und Technik Boni hinzukommen:Klimageschwindigkeitsbonus von bis zu 20 Prozent,
Effizienzbonus von 5 Prozent für bestimmte Wärmepumpen,
Einkommensbonus von bis zu 30 Prozent für selbstgenutzte Wohneinheiten mit einem zu versteuernden Haushaltsjahreseinkommen bis 40.000 Euro.
Förderfähig sind pro erster Wohneinheit maximal 30.000 Euro, woraus sich ein höchstmöglicher Grundzuschuss von 21.000 Euro ergibt. Der Antrag wird über „Meine KfW“ gestellt und muss vor Beginn des Vorhabens beziehungsweise vor Abschluss eines Handwerkervertrags ohne Fördervorbehalt erfolgen.
Rechenbeispiel: Kostet eine förderfähige Wärmepumpenanlage 30.000 Euro und erreichen Sie eine Förderquote von 50 Prozent, reduziert sich Ihre eigene Investition auf 15.000 Euro.
KfW-Ergänzungskredit 358/359 „Einzelmaßnahmen – Wohngebäude“:
Wer neben dem Zuschuss eine Finanzierung benötigt, kann einen zinsgünstigen Ergänzungskredit von bis zu 120.000 Euro je Wohneinheit nutzen. Voraussetzung ist eine bereits bewilligte Förderung (zum Beispiel aus dem Programm 458).
Produkt 358 richtet sich an selbstnutzende Eigentümer:innen mit einem Haushaltsjahreseinkommen bis 90.000 Euro, Produkt 359 steht einem breiteren Personenkreis offen. Der Antrag läuft über Bank oder Sparkasse.BAFA-Förderung für Heizungsoptimierung (BEG EM):
Für Maßnahmen wie den hydraulischen Abgleich oder den Austausch ineffizienter Heizungspumpen werden rund 15 Prozent Zuschuss gewährt. Gerade in vielen Berliner Altbauten, in denen zunächst keine komplette neue Heizung installiert werden soll, kann eine solche Optimierung spürbare Effizienzgewinne bringen. Sie lässt sich mit den KfW-Zuschüssen für den späteren Heizungstausch kombinieren, solange die bundesweiten Förderobergrenzen eingehalten werden.
Hinweis: Frühere Berliner Landesprogramme wie „HeiztauschPLUS“ oder „Effiziente GebäudePLUS“ sind derzeit nicht für neue Anträge geöffnet. Es lohnt sich, bei der Investitionsbank Berlin und auf den Seiten des Landes nach aktuellen Nachfolgeangeboten zu schauen.
Rechtlicher Rahmen für Heizungen im Berliner Einfamilienhaus
Für Einfamilienhäuser in Berlin ist der Austausch einer bestehenden Heizung innerhalb des Gebäudes nach der Bauordnung für Berlin (BauO Bln) häufig ein verfahrensfreies Vorhaben. Sobald jedoch sichtbare Änderungen an Fassade, Dach oder Grundstück hinzukommen – zum Beispiel eine gut erkennbare Außeneinheit einer Wärmepumpe oder ein neuer Schornstein – kann eine Vorlage im vereinfachten Verfahren nach § 62 BauO Bln oder eine reguläre Baugenehmigung beim zuständigen Bezirksamt erforderlich werden, insbesondere in Erhaltungs- oder Denkmalschutzgebieten.
Gas- und Ölheizungen unterliegen zusätzlich der Ersten Verordnung über kleine und mittlere Feuerungsanlagen (1. BImSchV). Vor dem dauerhaften Betrieb ist eine Abnahme durch die oder den bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger:in notwendig. Im weiteren Betrieb sind regelmäßige Emissions- und Effizienzprüfungen vorgeschrieben, deren Intervalle sich nach Leistung und Brennstoffart richten.
Setzen Sie auf Erdsonden oder Grundwasser-Wärmepumpen, ist in Berlin die Wasserbehörde der Senatsverwaltung zuständig. Brunnenbohrungen bis 15 Meter Tiefe müssen in der Regel mindestens einen Monat vor Beginn angezeigt werden, tiefere Bohrungen erfordern meist eine wasserrechtliche Erlaubnis. In Wasserschutzgebieten sind zusätzliche Einschränkungen möglich. Die Bearbeitungszeit solcher Anträge kann mehrere Wochen bis hin zu rund drei bis vier Monaten betragen – dieser Zeitraum sollte in die Projektplanung einkalkuliert werden.
Für Luft-Wasser-Wärmepumpen gilt in Berlin: Kompakte Außengeräte mit weniger als 2 Metern Höhe und 3 Metern Breite benötigen nach BauO Bln keinen besonderen Mindestabstand zur Grundstücksgrenze. Unabhängig davon müssen aber die Lärmgrenzwerte der TA Lärm eingehalten werden. In dichter Blockrandbebauung, etwa in Teilen von Kreuzberg oder Friedrichshain, bestimmt die Einhaltung dieser Vorgaben oft, ob die Außeneinheit lieber im Hof, an der Seitenfassade oder auf dem Dach platziert wird.
Zeitfaktor Genehmigungen:
Wer Erdsonden oder Grundwasser nutzt, sollte die wasserrechtliche Anzeige oder Erlaubnis möglichst früh anstoßen, damit die Bescheide rechtzeitig zum geplanten Einbautermin vorliegen.
Entscheidungsweg für den Heizungstausch: Berliner Praxisleitfaden
Standort, Wärmenetze und Gebäudetyp prüfen
Klären Sie zunächst, wie Ihr Haus in das Berliner Wärmesystem eingebunden ist: Prüfen Sie mit Fachleuten und über die Online-Angebote der Fernwärmebetreiber, ob ein Anschluss möglich oder absehbar ist. Ergänzend hilft ein Blick in den Berliner Wärmeplan und das Wärmekataster, um einzuschätzen, ob Ihr Einfamilienhaus eher in ein künftiges Fernwärmegebiet fällt oder langfristig mit einer eigenen Heizung versorgt werden soll.Energieberatung und Heizlastberechnung nutzen
Lassen Sie eine Energieberatung und eine Heizlastberechnung durchführen. Diese Daten bilden die Grundlage, um zwischen Gas-Brennwertkessel, Luft-Wasser-Wärmepumpe oder anderen Systemen entscheiden zu können. Gleichzeitig wird damit geprüft, ob Ihr Gebäude für eine Wärmepumpe (z. B. hinsichtlich Vorlauftemperaturen und Heizflächen) geeignet ist und ob die technischen Voraussetzungen für Förderprogramme erfüllt werden.Förderstrategie und Finanzierung festlegen
Bevor Sie Angebote verbindlich beauftragen, sollten Sie klären, welche Förderbausteine in Ihrem Fall erreichbar sind – insbesondere den KfW-Zuschuss 458 und gegebenenfalls den Ergänzungskredit 358/359. Prüfen Sie, ob Einkommensbonus, Effizienzbonus oder Klimageschwindigkeitsbonus in Frage kommen und ob die geplante Technik auf den einschlägigen Förderlisten steht.Praxisbeispiel: In einem Einfamilienhaus in Pankow entscheidet sich eine Familie nach Beratung gegen einen Gas-Brennwertkessel und für eine Luft-Wasser-Wärmepumpe, weil der Wärmeplan langfristig keine Fernwärme vorsieht und die Gebäudehülle bereits teilsaniert ist. Über den KfW-Zuschuss kann ein erheblicher Teil der Investitionskosten aufgefangen werden.
Genehmigungen und Anzeigepflichten frühzeitig klären
Prüfen Sie mit dem zuständigen Bezirksamt, ob Ihr Vorhaben als verfahrensfrei gilt oder ob eine Vorlage im Rahmen der Genehmigungsfreistellung nach § 62 BauO Bln einzureichen ist – etwa bei sichtbaren Außeneinheiten oder Schornsteinumbauten. Planen Sie bei Erdsonden oder Grundwasser-Wärmepumpen zusätzlich die Anzeige oder Erlaubnis durch die Wasserbehörde ein und beziehen Sie gegebenenfalls die oder den Bezirksschornsteinfeger:in früh in die Planung ein.Angebote in Berlin vergleichen und Leistungsumfang klären
Holen Sie mehrere Angebote von Heizungsbauer:innen aus Berlin ein. Wichtig ist ein klarer Leistungsumfang: Demontage und Entsorgung der Altanlage, Installation der neuen Heizung, hydraulischer Abgleich, eventuelle Anpassung von Heizkörpern, Einweisung, Abstimmung mit Netzbetreiber (zum Beispiel bei Stilllegung eines Gasanschlusses) und Schornsteinfeger sowie gegebenenfalls Arbeiten für Bohrungen oder Erdarbeiten. Achten Sie darauf, dass die Angebote die Anforderungen der ausgewählten Förderprogramme eindeutig erfüllen und entsprechende Nachweise enthalten.Umsetzung, Netz- und Behördenabstimmung organisieren
Während der Ausführung übernimmt der Fachbetrieb die Montage und die erforderlichen Funktionsprüfungen. Bei Gas- oder Ölheizungen ist vor der endgültigen Inbetriebnahme die Abnahme durch die oder den bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger:in vorgeschrieben. Bei Anlagen mit Erdsonden oder Grundwasser kommen je nach Bescheid wasserrechtliche Prüfungen oder Abnahmen hinzu. Bei Luft-Wasser-Wärmepumpen sollte vor Ort nochmals kontrolliert werden, ob die Lärmvorgaben eingehalten werden.Betrieb optimieren und Unterlagen sichern
Bewahren Sie Genehmigungen, Prüfprotokolle, Förderbescheide und technische Unterlagen sorgfältig auf. Nach der ersten Heizperiode lohnt sich eine Nachjustierung der Einstellungen durch den Fachbetrieb, um die Anlage an das tatsächliche Nutzungsverhalten und die Berliner Witterungsbedingungen anzupassen. Vereinbaren Sie zudem regelmäßige Wartungstermine, damit Effizienz und Betriebssicherheit langfristig gewährleistet bleiben.
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