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Absage 21.04.2026, da kein Handwerksbetrieb vor Ort.
Jumax Elektrotechnik GmbH ist Ihr Ansprechpartner für moderne Energie- und Gebäudetechnik. Wir haben uns auf die Planung und Umsetzung von Photovoltaikanlagen, Wärmepumpensystemen sowie Elektroinstallationen im Neubau und in der Sanierung spezialisiert. Unser Ziel ist es, unseren Kunden ganzheitliche Lösungen anzubieten, die Energieeffizienz, Wirtschaftlichkeit und Zukunftssicherheit miteinander verbinden.Zu unseren Leistungen gehören unter anderem die Installation von PV-Anlagen inklusive Stromspeichern, intelligente Energiemanagementsysteme, Wallboxen sowie komplette elektrische Hausinstallationen. Im Bereich Heiztechnik begleiten wir unsere Kunden bei der Umstellung auf effiziente Wärmepumpensysteme – von der Beratung über die technische Planung bis zur finalen Inbetriebnahme.Wir arbeiten mit hochwertigen Materialien und bewährten Herstellern und setzen dabei auf moderne Technologien, digitale Planung und strukturierte Prozesse. Unsere erfahrenen Teams sorgen für eine saubere, zuverlässige Ausführung und eine transparente Kommunikation während des gesamten Projekts.Besonderen Wert legen wir auf individuelle Beratung und praxisnahe Lösungen, die genau auf die Anforderungen unserer Kunden abgestimmt sind. Durch die enge Verzahnung unserer Fachbereiche können wir Projekte ganzheitlich denken und umsetzen – von der Stromerzeugung über die Speicherung bis hin zur intelligenten Nutzung im Gebäude. So schaffen wir nachhaltige Energielösungen aus einer Hand.
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Das sollten Sie zur Solaranlage in Leverkusen wissen
Für die Planung einer Solaranlage in Leverkusen spielen vor allem das regionale Stromnetz, die landesweiten Vorgaben in Nordrhein‐Westfalen und der Wegfall kommunaler Zuschüsse eine Rolle. Wenn Sie Ihr Einfamilienhaus mit Photovoltaik ausstatten möchten, sollten Sie diese Punkte von Beginn an einplanen.
Netzanschluss und Zuständigkeiten: Im Versorgungsgebiet Leverkusen koordiniert die Energieversorgung Leverkusen (EVL) den Netzanschluss im Auftrag des Verteilnetzbetreibers RheinNetz. Für neue PV‐Anlagen stellt EVL die erforderlichen Anmelde- und Inbetriebnahmeformulare bereit. Es wird empfohlen, die Netzanschlussunterlagen etwa sechs Monate vor Baubeginn einzureichen; je nach Projekt liegen die Bearbeitungszeiten meist bei etwa 4–12 Wochen (Stand: 2024).
Technische Anforderungen im Netzgebiet: Für Anlagen im Niederspannungsnetz gelten die technischen Anschlussbedingungen (TAB) von Westnetz. Sie regeln unter anderem Messkonzepte, Zählereinbau und Anforderungen an Erzeugungsanlagen. Bei größeren Leistungen (zum Beispiel über 25 kWp oder 30 kVA) können zusätzliche Vorgaben zu Einspeisemanagement und Fernsteuerbarkeit hinzukommen, die Sie bei der Anlagenauslegung mit Ihrem Solarteur abstimmen sollten.
Solarpotenzial und Dachprüfung: Die Stadt verweist auf ein landesweites Solarkataster, mit dem Sie schon vor dem ersten Angebot abschätzen können, wie gut Ihr Dach für Photovoltaik geeignet ist. Für typische Einfamilienhäuser helfen bundesweite Richtwerte wie rund 1.000 Kilowattstunden Ertrag pro Kilowattpeak und etwa 6 Quadratmeter Dachfläche pro Kilowattpeak (Stand: 2026) bei der groben Dimensionierung.
Kommunale Förderung: Leverkusen hatte zeitweise ein eigenes Förderprogramm für die Neuerrichtung von Photovoltaikanlagen, dieses wurde jedoch vom Stadtrat wieder aufgehoben. Für neue Projekte stehen aktuell keine städtischen Zuschüsse zur Verfügung (Stand: 17.01.2025), sodass Sie vor allem Landes- und Bundesprogramme nutzen können.
Kosten und Preise von Solaranlagen in Leverkusen einordnen
Für Einfamilienhäuser in Leverkusen bewegen sich die Investitionskosten je nach Anlagengröße typischerweise im vier- bis unteren fünfstelligen Euro-Bereich. Als Orientierung können bundesweite Durchschnittswerte aus dem Jahr 2026 dienen, die komplette Anlagen inklusive Montage abbilden.
Die Werte verstehen sich als typische Komplettkosten mit Modulen, Wechselrichter, Unterkonstruktion und Montage. Zusätzlich können zum Beispiel Kosten für Gerüst, Zählertausch, Netzanschlussarbeiten oder spezielle Messkonzepte anfallen, die im Netzgebiet von EVL/RheinNetz vorgegeben werden. Einzelne lokale Anbieter in Leverkusen nennen für größere Anlagen, etwa 10 kWp inklusive Montage, auch Gesamtpreise um 17.500 Euro (Stand: 2026), insbesondere wenn ein größerer Speicher oder besondere Dachlösungen enthalten sind. Wenn Sie mehrere Angebote vergleichen, sollten Sie deshalb genau prüfen, welche Leistungen im genannten Gesamtpreis tatsächlich enthalten sind.
Welche Förderungen und Zuschüsse gibt es für Solaranlagen in Leverkusen?
Für Ihre Solaranlage in Leverkusen kommen vor allem Landes- und Bundesprogramme in Betracht. Diese können die Investition spürbar entlasten, wenn Sie die Voraussetzungen erfüllen und die Anträge rechtzeitig stellen.
Kommunale Förderung der Stadt Leverkusen: Das frühere Programm „Neuerrichtung von Photovoltaikanlagen“ mit festen Zuschusssätzen wurde zum Jahresbeginn 2025 eingestellt. Für neue PV‐Projekte im Stadtgebiet gibt es derzeit keine laufenden städtischen Zuschüsse (Stand: 2025).
progres.nrw – Klimaschutztechnik (Fassaden‐PV): Für Photovoltaikanlagen an Gebäudefassaden sind Zuschüsse von bis zu 350 Euro pro Kilowattpeak möglich, maximal 50.000 Euro (Stand: Richtlinie gültig 18.02.2026–30.06.2027). Antragsberechtigt sind unter anderem Privatpersonen. Relevant ist das, wenn Sie Ihr Wohnhaus in Leverkusen zusätzlich an der Fassade mit PV ausstatten möchten.
progres.nrw – Klimaschutztechnik (Carport- und Überdachungs‐PV): Für PV‐Anlagen auf Carports oder anderen Überdachungen können Zuschüsse bis zu 500 Euro pro Kilowattpeak gewährt werden, ebenfalls mit einer Obergrenze von 50.000 Euro. Dies ist interessant, wenn Sie Stellplätze oder Einfahrtsüberdachungen im Stadtgebiet mit PV kombinieren.
Einspeisevergütung nach Erneuerbare‐Energien‐Gesetz (EEG): Für Anlagen mit Inbetriebnahme zwischen 1. Februar 2026 und 31. Juli 2026 liegen die bundesweit gültigen Vergütungssätze etwa bei 7,78 Cent pro Kilowattstunde für Überschusseinspeisung und 12,34 Cent pro Kilowattstunde für Volleinspeisung bei Anlagen bis 10 kWp; für 10–40 kW sind es rund 6,73 bzw. 10,35 Cent pro Kilowattstunde. Die Zahlungen laufen in der Regel über 20 Jahre.
Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) – „Erneuerbare Energien – Standard (270)“: Mit diesem Programm lassen sich bis zu 100 Prozent der förderfähigen Investitionskosten für Photovoltaik und Batteriespeicher finanzieren, maximal 150 Millionen Euro pro Projekt (Stand: 05.2025). Für Sie als private:r Hauseigentümer:in in Leverkusen erfolgt der Antrag in der Regel über die Hausbank vor Beginn der Maßnahme.
Umsatzsteuer-Nullsteuersatz für kleine PV‐Anlagen: Viele private Dachanlagen bis zu 30 kWp werden seit 2023/2024 mit 0 Prozent Umsatzsteuer abgerechnet. Lieferung und Installation der Solartechnik werden damit ohne Mehrwertsteuer berechnet, was die Bruttokosten effektiv reduziert (Stand: 2026).
Rechtliche Vorgaben für Solaranlagen in Leverkusen und Nordrhein‐Westfalen
In Leverkusen gelten für Solaranlagen die landesrechtlichen Regelungen Nordrhein‐Westfalens sowie bundesweite Vorgaben aus dem EEG und den energiewirtschaftlichen Gesetzen. Diese bestimmen, wann eine PV‐Anlage verpflichtend ist und welche Nachweise Sie als Eigentümer:in erbringen müssen.
Für Neubauten von Wohngebäuden besteht in NRW seit dem 1. Januar 2025 eine Pflicht zur Installation von Solaranlagen, für vollständige Dachhauterneuerungen seit dem 1. Januar 2026. Grundlage sind § 42a der Bauordnung für das Land Nordrhein‐Westfalen (BauO NRW) und die Verordnung zur Umsetzung der Solaranlagen‐Pflicht (SAN‐VO NRW). Die Verordnung verlangt in der Regel, dass mindestens 30 Prozent der Bruttodachfläche mit Solarmodulen belegt werden oder alternativ definierte Mindestleistungen in Kilowattpeak erreicht werden. Ausnahmen sind unter anderem für sehr kleine Gebäude mit höchstens 50 Quadratmetern Nutzfläche, stark verschattete Norddächer, denkmalgeschützte Gebäude oder Fälle technischer beziehungsweise wirtschaftlicher Unzumutbarkeit vorgesehen. Entsprechende Gründe müssen nachvollziehbar dokumentiert und aufbewahrt werden, da die Bauaufsichtsbehörde auch in Leverkusen stichprobenartige Kontrollen durchführen kann.
Viele dachgebundene Photovoltaikanlagen sind in NRW verfahrensfrei im Sinne des § 62 BauO NRW, das heißt, es ist kein förmlicher Bauantrag nötig. Dennoch können weitere Anforderungen aus Bebauungsplänen, Brandschutzvorgaben oder dem Denkmalschutz gelten. Freiflächenanlagen sind in der Regel genehmigungspflichtig und benötigen einen regulären Bauantrag. Wenn Ihr Gebäude in Leverkusen als Baudenkmal eingetragen ist oder im Umfeld eines Denkmals liegt, benötigen Sie für eine PV‐Anlage eine schriftliche Erlaubnis der Unteren Denkmalbehörde. Planungsunterlagen der Stadt halten ausdrücklich fest, dass Solaranlagen auf Denkmälern regelmäßig nicht erlaubnisfähig sind, im Einzelfall aber geprüft werden. Unabhängig davon sind die Anmeldung der Anlage beim zuständigen Netzbetreiber und die Registrierung im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur verpflichtende Voraussetzungen, insbesondere wenn Sie eine Einspeisevergütung erhalten möchten.
Wie läuft die Planung einer Solaranlage in Leverkusen typischerweise ab?
Eignung von Dach und Standort prüfen
Zunächst verschaffen Sie sich einen Überblick über Dachfläche, Neigung und Verschattung Ihres Hauses in Leverkusen und nutzen gegebenenfalls das Solarkataster des Landes zur Potenzialabschätzung. Als grobe Orientierung dienen bundesweite Richtwerte von etwa 1.000 Kilowattstunden Jahresertrag pro Kilowattpeak und rund 6 Quadratmetern benötigter Dachfläche pro Kilowattpeak.Rechtliche Rahmenbedingungen klären
Anschließend prüfen Sie, ob Ihr Vorhaben unter die Solarpflicht in Nordrhein‐Westfalen fällt, etwa bei einem Neubau oder einer vollständigen Dacherneuerung. Parallel klären Sie mit der städtischen Bauaufsicht und gegebenenfalls der Unteren Denkmalbehörde, ob besondere Vorgaben aus Bebauungsplänen oder dem Denkmalschutz zu beachten sind.Angebote von Fachbetrieben einholen
Gemeinsam mit Solarteur:innen aus der Region Leverkusen legen Sie Anlagengröße, Eigenverbrauchsanteil, Speicherlösung und Einspeisemodell fest. Wichtig ist, dass die Fachbetriebe die technischen Anschlussbedingungen und Messkonzepte im Netzgebiet von EVL/RheinNetz berücksichtigen. Neutrale Vermittlungsplattformen wie Aroundhome können Ihnen helfen, mehrere regionale Photovoltaik‐Fachbetriebe zu finden und deren Angebote zu vergleichen.Netzanschluss und Messkonzept abstimmen
Der ausgewählte Fachbetrieb bereitet die Unterlagen für den Netzanschluss vor und reicht sie beim zuständigen Netzbetreiber ein. In Leverkusen empfiehlt sich ein Vorlauf von mehreren Monaten; EVL nennt für Netzanschlussunterlagen einen Zeithorizont von etwa sechs Monaten vor Baubeginn und rechnet mit Bearbeitungszeiten von rund 4–12 Wochen. Bei größeren Anlagen oder Batteriespeichern können zusätzliche Anforderungen an Einspeisemanagement und Zählertechnik entstehen; im Westnetz‐Gebiet gibt es dafür seit 2026 flexible Anschlussvereinbarungen für Speicher.Finanzierung und Förderung sichern
Bevor Sie einen verbindlichen Auftrag erteilen, klären Sie die Finanzierung über Eigenmittel, Bankdarlehen oder einen Kredit der KfW, etwa das Programm „Erneuerbare Energien – Standard (270)“. Wenn Sie eine Förderung aus progres.nrw nutzen möchten, muss der Antrag vor Beginn der Arbeiten gestellt werden.Installation, Inbetriebnahme und Registrierung
Abschließend wird die Solaranlage montiert, an das Hausnetz und das öffentliche Stromnetz angeschlossen und gemäß den Anforderungen des Netzbetreibers in Betrieb genommen. Danach erfolgt die Registrierung im Marktstammdatenregister. Alle Unterlagen zur Erfüllung der NRW‐Solarpflicht, Netzanschlussverträge, Messkonzept und technische Nachweise sollten Sie sorgfältig aufbewahren, damit Sie bei Rückfragen von Behörden oder Netzbetreiber:innen jederzeit auskunftsfähig sind.
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