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Was sollten Sie bei Garten- und Landschaftsbau in Hamburg beachten?

Garten- und Landschaftsbau in Hamburg wird stark durch städtische Vorgaben und den dichten Baumbestand geprägt. Wenn Sie Ihren Garten neu gestalten oder umplanen, sollten Sie früh prüfen, welche Regeln auf Ihrem Grundstück gelten.

Die Hamburgische Bauordnung schreibt für nicht überbaute Flächen eine wasseraufnahmefähige und vielfältig begrünte Gestaltung vor; versiegelte Schottergärten sind nicht zulässig. In Gebieten wie den Vier- und Marschlanden geben zusätzliche Gestaltungsleitfäden Empfehlungen zu Vorgärten und Einfriedigungen vor.

Für viele größere Bäume gilt eine Baumschutzverordnung: Ab bestimmten Stammumfängen sind Fällungen oder starke Rückschnitte genehmigungspflichtig und werden über die zuständigen Bezirksämter gesteuert. Im Bezirk Wandsbek werden geplante Fällungen von Straßenbäumen zum Beispiel in Übersichten veröffentlicht, was auch private Planungen im direkten Umfeld beeinflussen kann.

Diese lokalen Rahmenbedingungen wirken sich darauf aus, welche Pflanzungen, Wege oder Einfriedigungen im Garten- und Landschaftsbau in Hamburg sinnvoll und zulässig sind und wie Ihre Gartenplanung langfristig Bestand hat.

Was kostet Garten- und Landschaftsbau in Hamburg?

Für Garten- und Landschaftsbau in Hamburg reichen die Leistungen von der kompletten Neuanlage über die Umgestaltung bis zu Pflasterarbeiten und barrierearmen Lösungen. Die folgenden Preise dienen als Orientierung für typische Projekte.

Leistung

Typische Kosten in Hamburg

Professionelle Gartengestaltung

etwa 30–100 Euro pro Quadratmeter

Neuanlage eines Gartens

etwa 40–100 Euro pro Quadratmeter

Umgestaltung eines bestehenden Gartens

etwa 30–100 Euro pro Quadratmeter

Beispiel: 200 Quadratmeter Garten

insgesamt etwa 6.000–20.000 Euro

Naturnaher Garten oder Bauerngarten

etwa 30–100 Euro pro Quadratmeter

Steingarten anlegen

etwa 70–500 Euro pro Quadratmeter

Pflasterarbeiten (Wege, Einfahrt)

etwa 70–210 Euro pro Quadratmeter

Barrierearmer bzw. barrierefreier Garten

von einfachen Maßnahmen ab etwa 150 Euro bis zu Komplettumbauten bis etwa 20.000 Euro

Einfache jährliche Gartenpflege

durchschnittlich etwa 250 Euro pro Jahr

Zusätzliche Vorgaben der Hamburgischen Bauordnung und der örtlichen Baumschutzregeln können Planungs- und Arbeitsaufwand beeinflussen und sollten deshalb von Beginn an berücksichtigt werden.

Wann ist der beste Zeitpunkt für Garten- und Landschaftsbau in Hamburg?

Für Garten- und Landschaftsbau in Hamburg ist die zeitliche Planung wichtig, weil sowohl Vegetationsphasen als auch rechtliche Fristen eine Rolle spielen. Wenn Sie größere Eingriffe oder Pflanzaktionen planen, lohnt sich ein Blick auf den Jahresverlauf.

  1. Zwischen dem 1. März und dem 30. September gelten in Hamburg strenge Vorgaben für das Fällen oder starke Zurückschneiden geschützter Bäume und Hecken. In dieser Zeit sind nur Ausnahmen möglich, etwa bei akuter Gefahr, und die Bezirksämter entscheiden über Genehmigungen.

  2. Außerhalb dieses Zeitraums lässt sich die Gartenpflege rund um große Bäume meist flexibler mit Umgestaltungen kombinieren, solange die Baumschutzverordnung eingehalten wird. Das betrifft zum Beispiel Wurzeln in unmittelbarer Nähe zu neuen Wegen oder Terrassen.

  3. Für Pflanz- und Pflegearbeiten im Rahmen der Gartengestaltung bieten sich im Jahresverlauf unterschiedliche Zeitfenster an. Ein strukturierter Gartenkalender hilft dabei, Saat, Pflanzung und Pflege auf das Klima in Hamburg und auf die Bedürfnisse der jeweiligen Pflanzen abzustimmen.

  4. Da die Stadt regelmäßig neue Bäume pflanzt und bestehende Bestände pflegt, sollten Sie Ihre privaten Maßnahmen zeitlich so abstimmen, dass sie gut mit kommunalen Arbeiten im Quartier harmonieren.

Worauf sollten Sie bei Garten- und Landschaftsbau in Hamburg besonders achten?

Garten- und Landschaftsbau in Hamburg erfordert eine Planung, die sowohl den Standort als auch die rechtlichen Vorgaben berücksichtigt. Wenn Sie Angebote vergleichen, hilft ein systematischer Blick auf Gestaltung, Technik und Genehmigungen.

  • Baumschutz beachten: In vielen Hamburger Gärten stehen geschützte Bäume. Für Fällungen oder stärkere Rückschnitte brauchen Sie in der Regel eine Genehmigung des zuständigen Bezirksamts; oft werden Ersatzpflanzungen oder Ausgleichszahlungen gefordert.

  • Vorgarten- und Flächengestaltung: Die Hamburgische Bauordnung verlangt auf nicht überbauten Flächen eine wasseraufnahmefähige und begrünte Ausführung. Vollständig versiegelte Schotterflächen sind nicht zulässig, insbesondere im Vorgartenbereich.

  • Stadtteilspezifische Vorgaben prüfen: In Bereichen wie den Vier- und Marschlanden existieren besondere Empfehlungen zu Einfriedigungen und Vorgärten. Dort sollten Gartenbauer:innen Zäune, Mauern und Pflanzungen an die örtliche Gestaltung anpassen.

  • Naturgerechte Pflanzenauswahl: Eine strukturierte, naturnahe Gartengestaltung mit geeigneten Stauden, Gehölzen und Wiesenbereichen unterstützt das Ziel Hamburgs, den Baumbestand und die Artenvielfalt im Stadtgebiet zu stärken.

  • Angebote detailliert vergleichen: Lassen Sie sich Materialien, Flächenangaben, Pflegeaufwand und eventuelle Zusatzarbeiten (zum Beispiel für den Wurzelschutz großer Bäume oder die Anpassung an baurechtliche Vorgaben) klar in den Angeboten ausweisen, damit Sie Kosten und Leistungen transparent gegenüberstellen können.

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