Wie hoch sind derzeit die Preise für Häuser und Eigentumswohnungen in Frankfurt am Main? Wir bieten Ihnen einen Überblick über die Entwicklung des Marktes in den vergangenen Jahren, zeigen Ihnen die Preise in den verschiedenen Ortsbezirken und werfen einen Blick auf die Prognosen für den Immobilienmarkt.
Im vierten Quartal 2021 erreichten die Angebotspreise für Immobilien in Frankfurt am Main ihren Höhepunkt. Trotz zwischenzeitlicher Erholungen haben sie seitdem tendenziell abgenommen. Im vierten Quartal 2025 lag der mittlere Angebotspreis für ein Haus in Frankfurt am Main bei 5.714 Euro/m². Im Jahresvergleich zeigt sich mit einem Plus von 6,9 Prozent eine deutliche Veränderung. Noch größer war sie mit +8,2 Prozent im Vergleich zum Vorquartal.
Die Preise für Eigentumswohnungen zeigen ein ähnliches Bild: Über die letzten zwölf Monate hinweg gab es einen Preisanstieg um 6,1 Prozent, im Vergleich zum letzten Quartal lag er immerhin bei 5,4 Prozent. Eine Eigentumswohnung in Frankfurt am Main wurde im vierten Quartal 2025 für einen Medianpreis von 6.471 Euro/m² angeboten.
* Quelle: PriceHubble (Stand 02/2026)
Wie hoch sind die Quadratmeterpreise in den Frankfurter Stadtteilen?
Die Quadratmeterpreise für die einzelnen Bezirke unterscheiden sich teils deutlich voneinander. Die höchsten Preise für Häuser und Wohnungen fallen tendenziell im Zentrum der Stadt an.
In welchen Stadtteilen kosten die Häuser und Wohnungen besonders viel?
Der mit Abstand teuerste Bezirk in Frankfurt am Main ist Innenstadt II, wo im Schnitt 7.784 Euro/m² für Häuser und 7.685 Euro/m² für Wohnungen anfallen. Ebenfalls hohe Preise haben daneben die angrenzenden Bezirke Innenstadt I und Innenstadt III.
In welchen Stadtteilen sind die Immobilienpreise vergleichsweise gering?
Die günstigsten Immobilien finden sich derzeit in West, wo die Durchschnittspreise für Häuser bei 4.662 Euro/m² und die Wohnungspreise bei 4.602 Euro/m² liegen. Harheim liegt knapp auf dem zweiten Platz der günstigsten Ortsbezirke.
* Quelle: McMakler (Stand 02/2026)
Wie hat sich der Immobilienmarkt in Frankfurt am Main in den letzten Jahren entwickelt?
Frankfurt am Main zählt als internationales Finanzzentrum seit Jahren zu den begehrtesten Immobilienmärkten Deutschlands. Die bevölkerungsreichste Stadt Hessens wächst weiter: Aktuell leben etwa 770.000 Menschen in der Mainmetropole. Zwar ziehen junge Familien und ältere Menschen zunehmend ins Umland, wo Immobilien günstiger sind, doch die Nachfrage in der Stadt bleibt hoch. Das hat auch dazu geführt, dass die Leerstandsquote in Frankfurt weiterhin äußerst gering ist.
Im vierten Quartal 2021 erreichten die Angebotspreise von Häusern mit 6.260 Euro/m² ihr Maximum, die Wohnungspreise mit 7.169 Euro/m². Infolge der gestiegenen Bauzinsen, der unsicheren wirtschaftlichen Lage und der hohen Inflation gingen die Immobilienpreise deutlich zurück, wobei es in beiden Segmenten stärkere Schwankungen gab. Im vierten Quartal 2025 gab es wieder einen signifikanten Anstieg der Preise. Dennoch bleibt der Vergleich zu den Spitzenzeiten im Jahr 2021 deutlich: Häuser in Frankfurt wurden im letzten Quartal des vergangenen Jahres etwa 8,7 Prozent und Wohnungen 9,8 Prozent günstiger angeboten als damals.
Wie ist die Prognose für die Immobilienpreisentwicklung in Frankfurt am Main für die kommenden Jahre?
Das Angebot an Immobilien ist nach wie vor knapp. Zwar ist die Inflationsrate erstmals seit September 2025 wieder gestiegen, lag im Januar 2026 aber dennoch nur bei +2,1 Prozent. Das könnte sich stabilisierend auf die Immobilienpreise auswirken. Durchschnittliche Bauzinsen für zehnjährige Darlehen in Höhe von 3,70 Prozent machen Finanzierungen für Käufer:innen derzeit gut planbar und vergleichsweise erschwinglich.
Laut Einschätzung der Expert:innen von Interhyp bleiben die Bauzinsen in den kommenden Wochen stabil. Mittel- bis langfristig rechnet jedoch der Großteil von ihnen mit einem Anstieg auf 4 Prozent oder mehr. Das könnte Kaufinteressierte veranlassen, schneller zu handeln, um sich die derzeit noch günstigen Konditionen zu sichern. Eine wachsende Nachfrage könnte die Immobilienpreise kurzfristig wieder steigen lassen. Sollten die Zinsen jedoch spürbar anziehen, würde das die Finanzierbarkeit von Immobilien erschweren und das Preiswachstum dämpfen oder zu einem erneuten Preisrückgang führen.
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