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Photovoltaik-Zubau in Metropolen deutlich gestiegen

Lesezeit: 2 min Lina Strauss

Die Photovoltaik-Nutzung in deutschen Großstädten hat einen neuen Rekordstand erreicht. Erstmals hat mit Leipzig eine Stadt 90 Prozent der neu gebauten Dachfläche für Photovoltaik genutzt. Im Durchschnitt lag der Solar-Faktor bei 51,2 Prozent, wie der diesjährige Solarcheck vom Ökostromversorger Lichtblick zeigte.

Solarpanelen liegen auf einem roten Ziegeldach

Der Solarcheck 2023 legt jedes Jahr offen, wie viel Prozent des vorhandenen Solar-Potenzials in Deutschland zumindest auf Neubaudächern genutzt wird. Viele Städte konnten sich im Vergleich zum Vorjahr stark verbessern. Leipzig ist neuer Spitzenreiter mit 91,3 Prozent, gefolgt von Dresden und Köln mit jeweils 73,8 Prozent. Bei insgesamt sieben Städten lag der Solar-Faktor über 50 Prozent. Diese Hürde schafften die Metropolen Berlin, Hamburg und München zwar nicht und landeten auf Platz 10, 12 und 13. Dennoch konnten Sie ihren Photovoltaik-Anteil teils deutlich steigern.

Auch Rückschritte wurden deutlich

Erstmals hatte keine Stadt einen Solar-Faktor unter 20 Prozent. Allerdings haben sich einige Städte im Vergleich zum Vorjahr verschlechtert. Vorjahressieger Nürnberg sank auf Platz 8 (48,1 Prozent). Frankfurt bildet mit nur noch 22,8 Prozent das Schlusslicht. Zudem zeigt der Solarcheck, dass erstmals insgesamt weniger neue Dachflächen gebaut wurden. Als mögliche Ursachen dafür nennt Lichtblick die Auswirkungen der Corona-Pandemie, die Rohstoffknappheit und Lieferengpässe.

Der Solarcheck

Insgesamt hat Lichtblick 14 Städte mit mehr als 500.000 Einwohner:innen analysiert. Dabei wurde die Anzahl der neu errichteten Solaranlagen ins Verhältnis zu den neu gebauten Dächern gesetzt. Der so ermittelte Solarfaktor zeigt, dass der Photovoltaik-Ausbau gut vorangeht, auch wenn vereinzelt Rückschläge vermerkt wurden.


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