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Sinkender Grundwasserpegel: Problem für Wärmepumpen?

Lesezeit: 1 min Lina Strauss

Die zunehmende Trockenheit in Deutschland könnte vereinzelt zu Funktionsausfällen bei Grundwasser-Wärmepumpen führen. Expertin rät zu strengerer Prüfung und tieferer Bohrung.

in einem Brunnen wird nach Wasser gebohrt

Durch den Klimawandel kommt es in Deutschland immer häufiger zu Trockenperioden. Dadurch könnte der Grundwasserpegel so weit sinken, dass in Einzelfällen die Saugbrunnen von Wasser-Wasser-Wärmepumpen das Grundwasser nicht mehr erreichen, wie Katja Weinhold vom Bundesverband Wärmepumpe (BWP) gegenüber dem Online-Portal „myhomebook“ erklärte. Ist dann keine nachträglich tiefere Bohrung möglich, muss die Heizung im schlimmsten Fall ersetzt werden.

Betroffener berichtet über Komplettausfall

Dieses Schicksal ereilte zum Beispiel Michael Mönner aus München. Die ARD-Sendung Report München berichtete über den Ausfall seiner Wärmepumpe, weil der Grundwasserpegel um fast zwei Meter gesunken war. Der 15 Meter tiefe Saugbrunnen erreichte das Grundwasser nicht mehr. Da nicht tiefer gebohrt werden konnte, musste Mönner in ein neues Heizsystem investieren.

Mangelnde Informationsmöglichkeiten für Betroffene

Wärmepumpen-Expertin Weinhold empfiehlt Eigentümer:innen daher, vor dem Einbau einer Wasser-Wasser-Wärmepumpe die Qualität und Ergiebigkeit des Grundwassers kritisch zu prüfen. Allerdings sei es schwierig, offizielle Informationen von den Wasserwirtschaftsämtern zu erhalten, wie es in dem Report-München-Bericht hieß. Kai Zosseder, Grundwasserforscher an der TU München, bemängelt laut Bayerischem Rundfunk die schlechte Datenlage zu Niedrigwasser und fordert bessere Prognosen durch die Ämter.

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