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KfW-Förderung für Elektroauto-Solarstrom schon aufgebraucht

Lesezeit: 2 min Lina Strauss

Das ging schnell: Das neue Förderprogramm für Solarstrom für Elektroautos ist nach nur einem Tag gestoppt. Der Ansturm auf den Zuschuss 442 der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) war so groß, dass binnen weniger Stunden der Fördertopf von 300 Millionen Euro leer war. Eigentümer:innen haben erst nächstes Jahr wieder eine Chance, eine Förderung für ihr Elektroauto zu beantragen.

Ein Elektroauto wird mit Strom aufgeladen.

Rund 33.000 Anträge für Solarstrom wurden in kürzester Zeit bewilligt, wie die KfW mitteilte. Pro Vorhaben ist ein Zuschuss bis zu 10.200 Euro möglich. Insgesamt stellte das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) 300 Millionen Euro für 2023 zur Verfügung. Da der Fördertopf nun leer ist, werden keine weiteren Anträge berücksichtigt. Für nächstes Jahr sind noch 200 Millionen Euro für dieses Förderprogramm geplant.

Hohe Nachfrage durch attraktive Konditionen

Der Ansturm auf die Fördermittel war so hoch, dass es zwischenzeitlich zu technischen Verzögerungen kam, teilte die KfW-Förderbank mit. Den Zuschuss können Eigentümer:innen für den Kauf und die Installation einer Photovoltaikanlage in Verbindung mit einem Batteriespeicher und einer Ladestation erhalten. Eine Voraussetzung für die Förderbewilligung ist, dass ein Elektroauto bereits vorhanden oder zumindest bestellt worden ist. Zudem muss der zur Ladung benötigte Strom zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien stammen.

Zuschüsse werden nicht sofort ausgezahlt

Auf der Webseite des Förderprogramms wird ausdrücklich darauf hingewiesen, keine Anträge mehr zu stellen. Sofern Eigentümer:innen eine Zusage erhalten haben, könnten sie mit dem Vorhaben beginnen. Der Zuschuss werde für sie reserviert, bis alle Rechnungen über die förderfähigen Kosten der KfW vorliegen. Konnten Eigentümer:innen den Förderantrag dieses Jahr nicht rechtzeitig stellen, bleiben als Alternativen andere staatliche oder regionale Förderprogramme für Photovoltaikanlagen.