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Bauzinsen sinken im Januar unter drei Prozent

Lesezeit: 2 min Lina Strauss

Die Bauzinsen sind zu Jahresbeginn für Immobilienkäufer:innen mit sehr guter Kreditwürdigkeit auf 2,93 Prozent gesunken. Das ergab eine Auswertung des Vergleichsportals Check 24.

Bauarbeiter arbeiten auf Baustelle eines modernen Holzhauses

Gute Nachrichten für die Immobilienfinanzierung: In der ersten Januarwoche sind die Bauzinsen unter die Drei-Prozent-Marke gesunken. Das ergab eine Analyse des Vergleichsportals Check 24. Demnach belaufen sich die bestmöglichen Bauzinsen für zehnjährige Baufinanzierungen aktuell auf 2,93 Prozent. Anfang Dezember 2023 lagen sie noch 0,36 Prozentpunkte höher. Grund dafür sei die sich entspannende Inflation, sagte Ingo Foitzik, Geschäftsführer Baufinanzierung bei Check 24.

Mehrere Tausend Euro Ersparnis für Käufer:innen

Nach einer Beispielrechnung von Check 24 könnte sich für Immobilienkäufer:innen mit sehr guter Kreditwürdigkeit aktuell eine Ersparnis von etwa 12.700 Euro gegenüber dem Zinsniveau vom 1. Dezember 2023 ergeben. Dies wäre bei einer Baufinanzierung von 400.000 Euro und einer zehnjährigen Sollzinsbindung der Fall. Beim aktuellen Zinssatz von 2,93 Euro beläuft sich die Monatsrate auf 1.643 Euro – 120 Euro weniger als im Dezember.

Beispiel Zinsniveau Dezember 2023

Beispiel Zinsniveau Januar 2024

Kreditbetrag

400.000 €

400.000 €

Zinssatz eff. p. a.

3,29 %

2,93 €

Monatsrate

1.763 €

1.643 €

Zinskosten

117.242 €

104.569 €

Keine stark fallenden Zinsen in Zukunft erwartet

Laut Foitzik sei jetzt ein guter Zeitpunkt für die Immobilienfinanzierung. Interessent:innen sollten nicht auf weiter fallende Immobilienzinsen hoffen, da eher ein gleich bleibendes Zinsniveau zu erwarten sei:

„Die Banken haben diese Entwicklung bereits eingepreist. Wir rechnen in den nächsten Wochen eher mit einer Seitwärtsbewegung als mit stark fallenden Zinsen. Immobilienkäufer:innen sollten sich jetzt um ihre Finanzierung kümmern und nicht auf weitere Senkungen spekulieren.“