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Ab ins Eigenheim: Wo die Chancen am besten sind

Lesezeit: 2 min Claudia Mühlbauer

Die Erschwinglichkeit von Wohneigentum unterscheidet sich stark zwischen Stadt und Land. Entscheidend ist dabei auch das Eigenkapital.

Luftaufnahme einer Ortschaft in Deutschland umgeben von grünen Wiesen

Eine aktuelle Analyse des Instituts Empirica im Auftrag der Bundesgeschäftsstelle der Landesbausparkassen (LBS) zeigt deutliche regionale Unterschiede bei der Erschwinglichkeit von Wohneigentum in Deutschland. Untersucht wurden alle 400 Landkreise und kreisfreien Städte unter Berücksichtigung von Einkommen, Immobilienpreisen und Zinsdaten der Deutschen Bundesbank.

Besonders für Erstkäufer:innen im Alter von 30 bis 44 Jahren bleibt der Immobilienkauf demnach vielerorts schwierig, vor allem wegen der hohen Eigenkapitalanforderungen.

Land im Vorteil, Städte unter Druck

Als erschwinglich gilt ein Kauf laut LBS-Empirica-Erschwinglichkeitsbarometer, wenn die monatliche Finanzierungsbelastung maximal 35 Prozent des Haushaltsnettoeinkommens beträgt. Bundesweit können rund 39 Prozent der potenziellen Erstkäufer:innen diese Einkommenshürde grundsätzlich stemmen. Deutlich besser sieht es außerhalb der Städte aus:

  • Auf dem Land sind es etwa 53 Prozent,

  • in stadtnahen Umlandkreisen rund 40 Prozent.

Die Unterschiede zwischen den Regionen sind jedoch deutlich ausgeprägt: In strukturschwachen Gebieten Ostdeutschlands können in einzelnen Landkreisen bis zu 98 Prozent der jungen Mieterhaushalte die Einkommensgrenze erfüllen. In wirtschaftsstarken Metropolen wie München, Frankfurt am Main und Berlin ist Wohneigentum dagegen für viele rechnerisch kaum erreichbar. Im Landkreis Garmisch-Partenkirchen schaffen nur rund 7 Prozent die Einkommenshürde.

Eigenkapital als größtes Hindernis

Deutlich kritischer als das Einkommen ist laut Studie das Eigenkapital. Bundesweit gelingt es nur knapp 6 Prozent der 30- bis 44-jährigen Mieterhaushalte, die für den Immobilienkauf erforderlichen Rücklagen aus eigener Kraft zu bilden.

Im Durchschnitt benötigen Erstkäufer:innen aktuell rund 131.000 Euro Eigenkapital. 2010 lag dieser Wert noch bei etwa 57.000 Euro. Der starke Anstieg wird vor allem durch höhere Kaufnebenkosten erklärt, unter anderem durch gestiegene Grunderwerbsteuern in mehreren Bundesländern.

Regionale Unterschiede beim Eigenkapital besonders ausgeprägt

Auch beim Eigenkapital zeigen sich große Unterschiede zwischen den Bundesländern und Regionen:

  • Am besten schneiden Bremen (8,7 Prozent) und das Saarland (7,8 Prozent) ab.

  • Schlusslicht auf Länderebene ist Berlin mit nur 2,1 Prozent.

Auf Kreisebene liegen besonders nordbayerische Regionen vorn:

  • Wunsiedel im Fichtelgebirge (13,4 Prozent)

  • Kronach (12,5 Prozent)

  • Rhön-Grabfeld (11,8 Prozent)

Im Berliner Umland sind die Werte deutlich niedriger:

  • im Havelland (1,8 Prozent)

  • in Barnim und Oberhavel (je 2,2 Prozent)

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